Im Rahmen eines Infoabends bieten wir Interessierten einen ersten Einblick in die Ausbildung zur Jägerin und zum Jäger.

 

Wir geben Ihnen erste Informationen über..

  • unser erfolgreiches Konzept des „Flatrate-Kurses“
  • den Ausbildungsbeginn und Dauer
  • die Ausbilder, deren Qualifikationen und Sachgebiete
  • den Inhalt der Sachgebiete
  • die Voraussetzungen zur Prüfungszulassung
  • den Prüfungsablauf (Schießprüfung, schriftlichen und mündlichpraktischen Teil)

Bitte planen Sie einen Zeitrahmen von maximal 1 1/2 bis 2 Stunden für den Infoabend ein.


Dieser findet am 22. August 2019 um 19:00 Uhr in der Gaststätte „Zur schönen Aussicht“ (Hasselbachstr. 3, 38446 Wolfsburg, ) statt.


Sie sind interessiert? Kommen Sie einfach vorbei oder nehmen Sie mit unserem Obmann für Jungjägeraus- und Weiterbildung Kontakt auf.


Michael Tandler Tel. 0172 35 000 35 Email: ausbildung@jaegerschaftwolfsburg.de

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Die Jägerschaft Wolfsburg e.V. bietet den nächsten Kurs von September 2019 bis April 2020 mit abschließender Prüfung an.

Unser Kurs enthält als Alleinstellungsmerkmal wirklich alle Kosten, um den Jagdschein im ersten Anlauf zu erreichen. Bei uns  erhalten Sie das nötige Rüstzeug für den Start in ein erfolgreiches Jägerleben ermöglicht. Durch die Kombination aus sehr gutem Ausbildungsmaterial und unseren qualifizerte Ausbildern gewährleisten wir die beste Ausbildung für Sie!

 

Enthaltende Leistungen:

  • Lehrgangsgebühr
  • Heintges Kursunterlagen
  • Munition (Flinte und Büchse)
  • Prüfungsgebühr der Stadt Wolfsburg
  • Abschlussfeier (Essen und Getränke)
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Termine
JS WOB Jungjägerkurs 2018_2019 Infoabend
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Erfolgreicher Praxistag im Destedter Revier mit 125 Teilnehmern aus fünf Jägerschaften.

 

"Wenn Jagdscheinanwärter alte Hasen treffen und Neuland betreten."

 

 Als sei’s ein Satz aus einem Lehrbuch für Kommunikationsstrategien: Führe Interessierte, Jagdscheinanwärter, Jungjäger und Hundeführer aus fünf Jägerschaften mit Jenen, die Erfahrung und Möglichkeiten haben zusammen, und du erzielst maximale Aufmerksamkeit für dein Anliegen. 

 

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Erfolgreicher Praxistag im Destedter Revier mit 125 Teilnehmern aus fünf Jägerschaften.

 

"Wenn Jagdscheinanwärter alte Hasen treffen und Neuland betreten:"

 

 

Als sei’s ein Satz aus einem Lehrbuch für Kommunikationsstrategien: Führe Interessierte, Jagdscheinanwärter, Jungjäger und Hundeführer aus fünf Jägerschaften mit Jenen, die Erfahrung und Möglichkeiten haben zusammen, und du erzielst maximale Aufmerksamkeit für dein Anliegen.

Nach dieser Maxime verfuhr Hans-Ulrich Keie, Hundeobmann der Wolfsburger und Braunschweiger Jägerschaft, als er zum Praxistag ins Revier Destedt von Eigentümer Johann-Friedrich von Veltheim in Wolfenbüttel einlud. Der Eigenjagdbezirk wurde im Interesse der Jagd zum Lehrrevier und 125 Interessierte kamen.

Viele „Altersklassen“ aus Wolfsburg, Braunschweig, Helmstedt, Wolfenbüttel und Peine erkundeten den Lebensraum von Tieren und Pflanzen und erlebten den Arbeitsplatz von Matthias Steinhöfel, Forstwirtschaftlicher Verwalter der von Veltheimischen Gutsverwaltung, engagierter Hundeführer mit Meute und Norddeutschlands Spezialist für schwierige Saujagden in Maisschlägen und Schilfzonen.

An diesem Wintermorgen ertönt „Aufbruch zur Jagd“ nicht von der Jagdsignale-App. Das Bläserkorps der Braunschweiger Jägerschaft lässt prüfungsrelevant „Treiber in den Kessel“ erklingen – viele erinnern sich, andere lernen es: Ab jetzt wird nur noch nach außen geschossen. Die Hörner rufen, mancher Hund stimmt ein.  

Hundeführer stellen ihre Jagdhunde vor, eine Kaninchenschleppe wird gezogen. „Welcher Hund eignet sich für welche Jagd?“, fragt Organisator Keie, nennt Spezialgebiete, Führung, Ausbildung und Eigenschaften der vierläufigen Helfer – kurz, knackig, kompetent. „Nach dem Riesenerfolg unseres ersten Praxistages 2015 freuen wir uns, dass diesmal noch mehr Teilnehmer dabei sind und sich Kameradschaften zu anderen Jägerschaften entwickeln können“, sagt er und fügt hinzu: „Wir bringen erfahrene Jäger mit Neulingen zusammen, wollen etwas aus der Region und für die Region tun und besonders Jungjäger der aneinandergrenzenden Jägerschaften miteinander vernetzen.“

 Beim Praxistag gelingt das hervorragend. Ein Braunschweiger Jagdscheinanwärter bemerkt begeistert: „Endlich sehe ich viele Rassen zusammen, entdecke ihre Unterschiede und lerne verschiedene Hundeführer kennen.“ Eine Jägerin aus Braunschweig führt bereits erfolgreich ihren dritten Englisch Setter. Eine Peiner Jägerin ihren ersten Weimaraner. Sie hat gerade ihre Jungjäger-Zeit hinter sich und freut sich, dass ihre Hündin Siegerin der Gebrauchshundeklasse der diesjährigen Jubiläumszuchtschau des Weimaraner Klubs ist.

Derweil sitzt der Harris Hawk folgsam auf der Hand von Falkner Heinrich Buhmann. Neben ihm wartet sein Kleiner Münsterländer, dass die Beizjagd losgeht. Der Amerikanische Wüstenbussard weiß, dass er sich gleich von Baum zu Baum schwingen darf. Der Hund folgt auf dem Feld. Das Beizjagd-Gespann Mensch-Hund-Harris Hawk in Vollendung. „Sucht Eure Hunde passend nach Gebrauch aus“, rät Buhmann. Später zeigt er zwei Frettchen, erklärt wie sie Kaninchen aus dem Bau stöbern.

Die Fächervielfalt für Jäger in der Praxis verdeutlichen Steinhöfel und Waldpädagoge Uwe Klameth beim Reviergang. Es geht beispielhaft um Pilzbefall und Resistenzen der Esche, um Naturschutz, Forst- und Landwirtschaft, Bejagung, Waldbau - Folgen für die hier lebenden Tiere und Veränderungen des Habitats. Durch den Jagdbezirk führt die Autobahn 39. „Eine Wildbrücke ermöglicht den Tieren einen ungefährlichen Übergang“, so Steinhöfel. Hier wechseln Sauen und Rehwild, passt sich die Natur an, ruht die Jagd. Zudem hat das Wild Rückzugsraum, nutzt klug die Einstände und die Hasenapotheke bietet einen reich gedeckten Tisch.

Sicherheit geht vor Jagderfolg: Die Teilnehmer erfahren, dass deshalb rund 100 Hektar Fläche entlang der Autobahn nicht bejagt werden dürfen. „Seit rund vier Jahren wechselt das Rotwild  hierher aus dem Elm runter“, informiert Steinhöfel. Es herrscht Bewegung im Revier – der Praxistag macht’s deutlich. 


Unterricht in der Natur

 

Am letzten Sonntag  trafen sich die Jungjäger-Anwärter aus den Landkreisen Wolfenbüttel, Braunschweig und Wolfsburg im Cremlinger Horn, um mit Ihrem Trainer und Hundeobmann

der Jägerschaften WOB/ BS Hans-Ulrich Keie einen Unterrichtstag unter freiem Himmel zu gestalten.

Es waren Gäste/ Jäger-innen mit samt ihren jagdlichen Vierbeinern geladen und die Anwärter konnten ihr Wissen über die Gebrauchshunderassen austauschen sowie erweitern.

Von Deutsch Drahthaar (Abk. DD) als Vorstehhund bis hin zum Weimeraner (Abk. W) als Schweißhund, waren noch weitere Hunde wie der Deutsch Kurz -& Langhaar, Irish-& Gordon-Setter, Teckel, ungarische Vorstehhunde und Terrier vertreten.

 

Es wurde zudem eine prüfungsähnliche Situation mit Hund nachgestellt.

Frauchen & Weimeraner-Hündin sollten eine Nachsuche veranschaulichen.

Dazu wurde bereits am Vortag von Hans-Ulrich  Keie eine Fährte für den Hund gelegt,

der nun seine Halterin, an langem Riemen, zu der Stelle des erlegten Wildes führen sollte.

Hier zeigt sich das Zusammenspiel zwischen Hund und Halter extrem eng, denn der Hundeführer muss sich ganz auf die Nase seines ausgebildeten Hundes verlassen.

 

Des Weiteren, haben die Teilnehmer ihr Gelerntes bei den Bruchzeichen präsentieren können.

Hier geht es darum den folgenden Jägern oder Hundeführern als Nachsucher mitzuteilen, in welche Richtung ein angeschossenes Stück Wild flüchtig geworden ist oder auch eine Warte-/Gefahrenstelle aufzuzeigen.

Das jagdliche Brauchtum beschreibt die Summe der traditionellen Verhaltensweisen und Gepflogenheiten, die Jäger untereinander und während der Jagd ausüben.

 

Zum Abschluss des Tages ging es über Wiesen, durch ein Stück Wald, wo noch einmal das Wissen über den Baumbestand und Sträucher abgefragt wurde, Richtung A 39. Auch sehr wichtig zur anstehenden Prüfung, denn die Früchte vieler Bäume & Sträucher dienen als Futter für die verschiedensten Wildarten.

Hans-Ulrich Keie führte seine Anwärter zur Wildbrücke wo unzählige Fährten zu lesen waren.

Von Reh- über Schwarzwild und von Dachs bis Waschbär  wurden Abdrücke identifiziert.

Der Fachliteratur sind diese natürlich auch zu entnehmen, aber sie selbst zu entdecken und richtig zu deuten, ist ein Erlebnis für sich und schult das Auge.

Der Blick auf die Wildtierkunde ist nun geschärft und somit sollte den Prüfungen im April und Mai der Weg geebnet sein.

Für die Anwärter war es ein durchaus erfolgreicher & hilfreicher Tag, denn keine Frage blieb unbeantwortet.

Einen herzlichen Dank an alle Hundeführer, die sich die Zeit genommen haben und Herrn Keie, der seine Schützlinge durch den Tag geführt hat.

 


https://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/vernuenftig-einkaufen/einkaufsratgeber-fleisch/