Hans-Ulrich Keie ist für die Hundeausbildung in der Jägerschaft Wolfsburg verantwortlich.

 

 

 

Anmeldungen unter:

derhundeversteher@arcor.de

oder Mobil: (0171) 1903154

 

 HANS-ULRICH KEIE

       Am Borrwege 4
       38173 Evessen

 

Am 23.03.2018 startet der neue Vorbereitungskurs zur Brauchbarkeitsprüfung bei Hans-Ulrich Keie. Treffpunkt ist in Evessen (Adresse s.o.) um 18 Uhr.

Eine Anmeldung sollte bei Hans-Ulrich telefonisch erfolgen.

Zu Beginn des Kurses ist der Impfpass des Hundes mitzubringen und 100,-€ Kursgebühr.

Die Prüfung ist voraussichtlich am 09.09.2018


Erfolgreicher Praxistag im Destedter Revier mit 125 Teilnehmern aus fünf Jägerschaften.

 

"Wenn Jagdscheinanwärter alte Hasen treffen und Neuland betreten:"

 

 

Als sei’s ein Satz aus einem Lehrbuch für Kommunikationsstrategien: Führe Interessierte, Jagdscheinanwärter, Jungjäger und Hundeführer aus fünf Jägerschaften mit Jenen, die Erfahrung und Möglichkeiten haben zusammen, und du erzielst maximale Aufmerksamkeit für dein Anliegen.

Nach dieser Maxime verfuhr Hans-Ulrich Keie, Hundeobmann der Wolfsburger und Braunschweiger Jägerschaft, als er zum Praxistag ins Revier Destedt von Eigentümer Johann-Friedrich von Veltheim in Wolfenbüttel einlud. Der Eigenjagdbezirk wurde im Interesse der Jagd zum Lehrrevier und 125 Interessierte kamen.

Viele „Altersklassen“ aus Wolfsburg, Braunschweig, Helmstedt, Wolfenbüttel und Peine erkundeten den Lebensraum von Tieren und Pflanzen und erlebten den Arbeitsplatz von Matthias Steinhöfel, Forstwirtschaftlicher Verwalter der von Veltheimischen Gutsverwaltung, engagierter Hundeführer mit Meute und Norddeutschlands Spezialist für schwierige Saujagden in Maisschlägen und Schilfzonen.

An diesem Wintermorgen ertönt „Aufbruch zur Jagd“ nicht von der Jagdsignale-App. Das Bläserkorps der Braunschweiger Jägerschaft lässt prüfungsrelevant „Treiber in den Kessel“ erklingen – viele erinnern sich, andere lernen es: Ab jetzt wird nur noch nach außen geschossen. Die Hörner rufen, mancher Hund stimmt ein.  

Hundeführer stellen ihre Jagdhunde vor, eine Kaninchenschleppe wird gezogen. „Welcher Hund eignet sich für welche Jagd?“, fragt Organisator Keie, nennt Spezialgebiete, Führung, Ausbildung und Eigenschaften der vierläufigen Helfer – kurz, knackig, kompetent. „Nach dem Riesenerfolg unseres ersten Praxistages 2015 freuen wir uns, dass diesmal noch mehr Teilnehmer dabei sind und sich Kameradschaften zu anderen Jägerschaften entwickeln können“, sagt er und fügt hinzu: „Wir bringen erfahrene Jäger mit Neulingen zusammen, wollen etwas aus der Region und für die Region tun und besonders Jungjäger der aneinandergrenzenden Jägerschaften miteinander vernetzen.“

 Beim Praxistag gelingt das hervorragend. Ein Braunschweiger Jagdscheinanwärter bemerkt begeistert: „Endlich sehe ich viele Rassen zusammen, entdecke ihre Unterschiede und lerne verschiedene Hundeführer kennen.“ Eine Jägerin aus Braunschweig führt bereits erfolgreich ihren dritten Englisch Setter. Eine Peiner Jägerin ihren ersten Weimaraner. Sie hat gerade ihre Jungjäger-Zeit hinter sich und freut sich, dass ihre Hündin Siegerin der Gebrauchshundeklasse der diesjährigen Jubiläumszuchtschau des Weimaraner Klubs ist.

Derweil sitzt der Harris Hawk folgsam auf der Hand von Falkner Heinrich Buhmann. Neben ihm wartet sein Kleiner Münsterländer, dass die Beizjagd losgeht. Der Amerikanische Wüstenbussard weiß, dass er sich gleich von Baum zu Baum schwingen darf. Der Hund folgt auf dem Feld. Das Beizjagd-Gespann Mensch-Hund-Harris Hawk in Vollendung. „Sucht Eure Hunde passend nach Gebrauch aus“, rät Buhmann. Später zeigt er zwei Frettchen, erklärt wie sie Kaninchen aus dem Bau stöbern.

Die Fächervielfalt für Jäger in der Praxis verdeutlichen Steinhöfel und Waldpädagoge Uwe Klameth beim Reviergang. Es geht beispielhaft um Pilzbefall und Resistenzen der Esche, um Naturschutz, Forst- und Landwirtschaft, Bejagung, Waldbau - Folgen für die hier lebenden Tiere und Veränderungen des Habitats. Durch den Jagdbezirk führt die Autobahn 39. „Eine Wildbrücke ermöglicht den Tieren einen ungefährlichen Übergang“, so Steinhöfel. Hier wechseln Sauen und Rehwild, passt sich die Natur an, ruht die Jagd. Zudem hat das Wild Rückzugsraum, nutzt klug die Einstände und die Hasenapotheke bietet einen reich gedeckten Tisch.

Sicherheit geht vor Jagderfolg: Die Teilnehmer erfahren, dass deshalb rund 100 Hektar Fläche entlang der Autobahn nicht bejagt werden dürfen. „Seit rund vier Jahren wechselt das Rotwild  hierher aus dem Elm runter“, informiert Steinhöfel. Es herrscht Bewegung im Revier – der Praxistag macht’s deutlich. 


Ullrich Keie: Zusammenfassung des Ausbildungskurses 2017

In 3 Prüfungen haben wir 25 Hunde geprüft , 21 haben bestanden !!!
Die geplante vierte Prüfung am 1ten Advent musste leider ausfallen , da von den 5 gemeldeten Hunden , 3 Hunde ein paar Tage zuvor während der Jagd geschlagen worden sind und ca25 cm Schnee den Rest verhindert haben !
Zu den 25 in der Jägerschaft geprüften Hunden gesellen sich noch etliche Hunde die zur HZP gewesen sind - keiner unter 180 Punkten !
Einer mit 193 Punkten , ein anderer mit 194 Punkten (lebende Ente 12 pkt!!!),
Ein weiterer Suchensieger Verbandschweissprüfung !

Ein Jahres Ergebnis welches doch zufrieden stimmen kann !
Ich hoffe dass ich euch damit über dies Jahr einen ordentlichen Überblick über die Ausbildung u Prüfung von Hunden geben konnte !

Ein Bericht nach dem Praxistag am kommenden Sonntag (10.12.17) folgt noch und wird auch in der Presse auftauchen !
Damit - frohe Weihnachten u einen guten Start ins 2018!

Euer Hundeobmann

Hundeausbildung am Teich der Jägerschaft Peine in Lengede

                                                                                                                                19.08.2017

 

„Teamwork“ ist heutzutage eine Grundvoraussetzung für jeden Beruf. Gemeinsam Lösungen für Probleme entwickeln, mit Menschen zusammenarbeiten, die das gleiche Ziel haben, das eigenen Können und Wissen allen Beteiligten zur Verfügung stellen, um das bestmögliche Ergebnis gemeinsam zu produzieren. Eine Win-Win-Situation kreieren.

 

Obwohl logisch und nachvollziehbar – oftmals schwierig umzusetzen und leichter gesagt als getan.

 

Aber dennoch möglich, wie uns das Beispiel der Kooperation zwischen der Wolfsburger und Peiner Jägerschaft deutlich macht.

 

Zustande gekommen ist diese Zusammenarbeit durch Heike Matschurek (Jägerschaft Peine) und Hans-Ulrich Keie (Hundeobmann Jägerschaft Wolfsburg/Braunschweig). Beide sind seit langer Zeit in der Hundeausbildung tätig und sind sich den Herausforderungen bei der Ausbildung und der Abnahme von Prüfungen bewusst.

 

Einen zertifizierten Teich (z.B. für Ausbildung des Hundes an der lebenden Ente) zu finden, ist nicht einfach. Alle vorgegebenen Regeln müssen erfüllt sein, sonst darf nicht geübt oder geprüft werden, um nur eine von vielen Unwägbarkeiten zu nennen.

 

Es liegt also auf der Hand eine Kooperation zu bilden – eine Synergie zu schaffen, um sich gegenseitig zu fördern und daraus resultierend, einen gemeinsamen Nutzen zu schaffen.

 

Heike Matschurek konnte durch die Jägerschaft Peine den Teich Nr. 12 zur Verfügung stellen und Hans- Ulrich Keie konnte die Gespanne, die kurz vor der Prüfung stehen, anleiten.

 

Alle Gespanne waren an diesem Samstag konzentriert und vollends motiviert bei Sache. Es konnte sich ausgetauscht und der letzte Schliff durchgeführt werden.

 

Eines ist klar – ein toller Nachmittag, der gezeigt hat, wie wichtig „Teamwork“ ist, wie wichtig der Zusammenhalt der Waidgesellen ist, nicht nur im beruflichen Alltag, sondern auch bei der Jagdausübung.

 

Wen nicht die Sehnsucht treibt, wer`s nicht im Blute spürt,

der soll die Hand vom edlen Waidwerk lassen.

Denn was den Waidmann an der Seele rührt,

lässt sich nur fühlen, aber nicht in Worte fassen.

Unbekannt

 

 

Vorbereitungskurs zu den Hundeprüfungen  2017
Unter der bewährten Leitung von Hans-Ulrich Keie, Hundeobmann  der Jägerschaften Braunschweig und Wolfsburg, startete der Vorbereitungslehrgang  zur Brauchbarkeitsprüfung, VJP und HZP am Cremlinger Horn.  Mehr als 30 Hundeführer/innen trafen sich dort am Freitag, d. 31. März um 18.00 Uhr mit ihren Hunden zur ersten Trainingseinheit. Vor der Begrüßung durch Ulli Keie beschnupperten sich nicht nur unsere vierbeinigen Begleiter. Fünf Hunde mit ihren Führern/innen aus unserem Hegering 3 waren mit von der Partie. Als Einstieg in die erste Übungseinheit wählte Ulli Keie die Gehorsamsfächer, um sich einen Überblick über die Ausbildungsstände der einzelnen Gespanne zu verschaffen. Leinenführigkeit und Standruhe wurden mehreren Sequenzen intensiv geübt. Ulli korrigierte in seiner ruhigen Art einzelne Hunde und gab wertvolle Tipps und Anregungen für das individuelle Üben zu Hause.

Unterricht in der Natur

 

Am letzten Sonntag  trafen sich die Jungjäger-Anwärter aus den Landkreisen Wolfenbüttel, Braunschweig und Wolfsburg im Cremlinger Horn, um mit Ihrem Trainer und Hundeobmann

der Jägerschaften WOB/ BS Hans-Ulrich Keie einen Unterrichtstag unter freiem Himmel zu gestalten.

Es waren Gäste/ Jäger-innen mit samt ihren jagdlichen Vierbeinern geladen und die Anwärter konnten ihr Wissen über die Gebrauchshunderassen austauschen sowie erweitern.

Von Deutsch Drahthaar (Abk. DD) als Vorstehhund bis hin zum Weimeraner (Abk. W) als Schweißhund, waren noch weitere Hunde wie der Deutsch Kurz -& Langhaar, Irish-& Gordon-Setter, Teckel, ungarische Vorstehhunde und Terrier vertreten.

 

Es wurde zudem eine prüfungsähnliche Situation mit Hund nachgestellt.

Frauchen & Weimeraner-Hündin sollten eine Nachsuche veranschaulichen.

Dazu wurde bereits am Vortag von Hans-Ulrich  Keie eine Fährte für den Hund gelegt,

der nun seine Halterin, an langem Riemen, zu der Stelle des erlegten Wildes führen sollte.

Hier zeigt sich das Zusammenspiel zwischen Hund und Halter extrem eng, denn der Hundeführer muss sich ganz auf die Nase seines ausgebildeten Hundes verlassen.

 

Des Weiteren, haben die Teilnehmer ihr Gelerntes bei den Bruchzeichen präsentieren können.

Hier geht es darum den folgenden Jägern oder Hundeführern als Nachsucher mitzuteilen, in welche Richtung ein angeschossenes Stück Wild flüchtig geworden ist oder auch eine Warte-/Gefahrenstelle aufzuzeigen.

Das jagdliche Brauchtum beschreibt die Summe der traditionellen Verhaltensweisen und Gepflogenheiten, die Jäger untereinander und während der Jagd ausüben.

 

Zum Abschluss des Tages ging es über Wiesen, durch ein Stück Wald, wo noch einmal das Wissen über den Baumbestand und Sträucher abgefragt wurde, Richtung A 39. Auch sehr wichtig zur anstehenden Prüfung, denn die Früchte vieler Bäume & Sträucher dienen als Futter für die verschiedensten Wildarten.

Hans-Ulrich Keie führte seine Anwärter zur Wildbrücke wo unzählige Fährten zu lesen waren.

Von Reh- über Schwarzwild und von Dachs bis Waschbär  wurden Abdrücke identifiziert.

Der Fachliteratur sind diese natürlich auch zu entnehmen, aber sie selbst zu entdecken und richtig zu deuten, ist ein Erlebnis für sich und schult das Auge.

Der Blick auf die Wildtierkunde ist nun geschärft und somit sollte den Prüfungen im April und Mai der Weg geebnet sein.

Für die Anwärter war es ein durchaus erfolgreicher & hilfreicher Tag, denn keine Frage blieb unbeantwortet.

Einen herzlichen Dank an alle Hundeführer, die sich die Zeit genommen haben und Herrn Keie, der seine Schützlinge durch den Tag geführt hat.

 


Nachsuchegespann - Quelle: https://www.kjs-ploen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=177&Itemid=493
Nachsuchegespann - Quelle: https://www.kjs-ploen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=177&Itemid=493

Anschuss-Seminar für die Junge Jäger AGs

Trotz optimaler Bedingungen und größter Sorgfalt bei der Schussabgabe kann es vorkommen, dass das beschossene Stück Wild nicht gleich am Anschuss liegt. Jetzt gilt es für den Jäger alle Spuren am Anschuss auszuwerten, um zum einen die Treffpunktlage zu erkennen, als auch die Ausgangsituation für eine erfolgreiche Nachsuche richtig einzuschätzen. Gerade Jungjäger stellt diese Situation vor einige Herausforderungen, weshalb die Junge Jäger AG mit dem Hunde-Obmann der Jägerschaft Wolfsburg/Braunschweig Ulli Keie ein praxisorientiertes Anschuss-Seminar veranstaltet hat.

Am 14.05.2017 trafen sich insgesamt 21 Teilnehmer der Junge Jäger AG Braunschweig und der Junge Jäger AG Wolfsburg in einem Revier in Cremlingen, um gemeinsam das richtige Verhalten vor und nach dem Schuss zu erlernen. Der erfahrene Nachsuchenführer Ulli Keie führte dabei durch das weite und komplexe Themenfeld und veranschaulichte deutlich, dass der Erfolg einer Nachsuche bereits durch das richtige Verhalten vor dem Schuss bestimmt wird.

Das Anschuss-Seminar begann mit einem theoretischen Teil, während dem Ulli Keie den Teilnehmern erklärte, wie der Anschuss zuverlässig gefunden werden kann. Dabei wurden hilfreiche Verhaltensweisen vermittelt und gezeigt, was es unbedingt zu vermeiden gilt. Des Weiteren wurde auch detailliert auf die Anschusssuche mit dem Jagdhund eingegangen. Dabei wurde erläutert, wie eine Wildfährte entsteht und welche Pirschzeichen zu finden sein können. Im Anschluss wurden der theoretische Ablauf und das richtige Verhalten bei Tot- und Lebendnachsuchen vermittelt, sowie welche Ausrüstung man für den Fall einer Nachsuche dabei haben sollte.

Dann ging es an den praktischen Teil. Dafür hatte der Hunde-Obmann drei beispielhafte Anschüsse im Wald vorbereitet, so dass von Knochensplittern bis hin zu Schnitthaar allerlei Pirschzeichen an den einzelnen Stationen zu finden waren. Anhand einer Hirschdecke wurde gezeigt, welch unterschiedlichste Färbung das am Anschuss vorgefundene Schnitthaar je nach Trefferlage besitzen kann. Die Teilnehmer konnten sich im Laufe der einzelnen Stationen davon überzeugen, wie schwierig es sein kann den Anschuss richtig zu deuten. Dabei wurde auch vermittelt, welche Nachsuchen mit dem eigenen geprüften Jagdhund gut zu bewältigen sind und in welchen Situationen auf einen Profi wie einen bestätigten Schweißhundeführer zurückgegriffen werden sollte. Danach durfte ein Teilnehmer des Anschuss-Seminars mit seiner jungen Magyar Viszla Hündin erfolgreich eine zuvor vorbereitete Schweißfährte im Wald ausarbeiten, während die restlichen Teilnehmer die Arbeit von Hund und Führer beobachten konnten.

Das Seminar wurde von allen Teilnehmer als eine sehr spannende als auch lehrreiche Veranstaltung empfunden und bot im Anschluss noch viel Raum zum Austausch.

Text: M. Jentsch

 

Jägerschaft Wolfsburg

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